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Donnerstag, 5. September 2013

Allianz für Menschen mit Demenz - Netzwerk soll informieren und helfen

Demenz ist ein Thema, das zunehmend in das Bewusstsein der Menschen rückt. Angehörige und Betroffene müssen sich oft plötzlich auf Veränderungen in ihrem bisherigen Leben einstellen. Das Sozialamt will in der Stadt Bremerhaven in den nächsten zwei Jahren ein Netzwerk rund um das Thema Demenz aufbauen. „Dies wird mit Hilfe einer Förderung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Höhe von 10.000 Euro erfolgen“, freut sich Sozialstadtrat Klaus Rosche (SPD) über die Bewilligung. Das Netzwerk soll die verschiedenen Akteure zum Thema „Demenz“ zusammenbringen. In einem weiteren Schwerpunkt sollen neue Projekte entwickelt werden, um die Öffentlichkeit aufzuklären und zu sensibilisieren sowie Angehörige und Betroffene zu beraten und zu unterstützen. „Bei diesen Projekten soll es weniger um die reine fachliche Erarbeitung des Themas durch Institutionen gehen, als vielmehr um lebenspraktische Projekte im Zusammenspiel von Theorie und Praxis, die auch die Fähigkeiten der Menschen mit Demenz mit einbeziehen“, so Rosche weiter. Aufgrund der engen Verknüpfung mit dem Thema „Pflege“ wird hauptsächlich der Pflegestützpunkt den Aufbau des Netzwerkes begleiten, ergänzt Astrid Henriksen, Sozialamtsleiterin. Erste Projektideen, die in die Arbeit des Netzwerkes einfließen sollen, sind beispielsweise im Bereich „Kunst und Kultur“ vorhanden. Gegenwärtig wird eine Auftaktveranstaltung für Donnerstag, den 14. November, vorbereitet.

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