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Freitag, 22. Februar 2013

Maritimes Kino: Containerfrachter-Reise zwischen Einsamkeit und Reiselust



Szene aus dem Dokumentarfilm "Stählerne Einsamkeit"
Seefahrtsfreunde kommen am Donnerstag, 14. März, im Deutschen Schiffahrtsmuseum voll auf ihre Kosten. In der Reihe "Maritimes Kino" zeigt das Kommunale Kino e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Bremerhaven den Dokumentarfilm "Stählerne Einsamkeit". Vorführungsbeginn ist um 19.30 Uhr. Der Filmeautor und Regisseur Gabriel Pielke ist anwesend. Der Eintrit beträgt fünf Euro. Koki-Mitglieder bezahlen 3,50 Euro.
Wohl jeder stand schon einmal am Hafen und hat die Schiffe dort beobachtet. Man sieht Kreuzfahrtschiffe, Stückgutfrachter, Öltanker und Containerschiffe. Sie alle bleiben nur kurz im Hafen, bevor sie wieder auslaufen und irgendwann als kleiner Punkt am Horizont verschwinden. Aber was passiert dann? Alle Schiffe sind dafür gedacht, mehr Zeit auf See, als im Hafen zu verbringen. Aber wie sieht das Leben auf einem modernen Containerschiff aus, wenn der Arbeitsplatz für mehrere Wochen auch zum Zuhause wird?
In dem Dokumentarfilm "Stählerne Einsamkeit" (2007) hat Gabriel Pielke die Crew auf einem der derzeit größten Containerschiffe auf einer Reise von Europa nach China und zurück begleitet. Während dieser 56 Tage auf See hat er die Einsamkeit der modernen Seefahrt und die Langsamkeit des Reisens erleben können.
Dieser Film nimmt den Zuschauer mit auf eine niemals endende Reise zwischen Ost und West und entführt in eine fremde Welt, hinter dem Horizont. Eine handwerklich sehr schön gemachte Dokumentation, die atmosphärisch dicht vom Leben an Bord und den Träumen und Wünschen der erstaunlich kleinen Besatzung erzählt.
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